Arno-Schmidt-Stipendium für Georg Klein

georg-klein
(Foto: ©picture-alliance/F.May)
Der Schriftsteller Georg Klein erhält das Autoren-Stipendium der Arno Schmidt Stiftung 2018/2019. Klein, Jahrgang 1953, veröffentlichte mehrere fantastische Romane, zuletzt »Die Zukunft des Mars« (2013). Außerdem schreibt er Erzählungen und Essays. Im Frühjahr erscheint sein neuer Roman »Miakro«.
In Kleins fiktionaler Prosa finden sich immer wieder die Spuren einer fruchtbaren und intensiven Auseinandersetzung mit dem Werk Schmidts. Klein malt in seinen Texten die Zukunft der menschlichen Gesellschaft mit humaner Skepsis und versäumt es dabei nie, auch die Positionen und Diagnosen seiner Erzähler zu hinterfragen.
Georg Klein, dem 2012 der niedersächsische Staatspreis verliehen wurde, lebt mit seiner Familie in Ostfriesland. Das Stipendium ging aus dem von 1982 bis 1988 vergebenen Arno Schmidt Preis hervor, den unter anderem Wolfgang Koeppen, Hans Wollschläger und Peter Rühmkorf erhielten. Es ist insgesamt mit 48000 Euro dotiert.

18. Januar 2018
____

Gelehrtenrepublik auf Tschechisch

gelehrtencz
Soeben erschienen in der Übersetzung von Michaela Jacobsenová: Arno Schmidts »Gelehrtenrepublik« auf Tschechisch.

4. Januar 2018
____

Weihnachten

weihn
»Gégn das weihnachtliche Baum=Mordn!« waren die Naturfreunde Arno und Alice Schmidt. So beschränkten sie sich auf eine kleine Weihnachtsdekoration, die im Bargfelder Archiv überdauert hat.

20. Dezember 2017
____

Wieland wohlfeil

wieland
Aus unserem Lager verkaufen wir diese vier Wieland-Bände, herausgegeben von Jan Philipp Reemtsma und Hans und Johanna Radspieler als Paket für 45 Euro (inklusive Versand).
Einzelbände kosten 11 (»Menander und Glycerion«, »Der neue Amadis«) und 17 Euro (»Aristipp«, »Don Sylvio«, inkl. Versand).
Bestellungen an:

28. November 2017
____

Portugiesisch

portu
Wir freuen uns über eine neue Sprache für Arno Schmidt! Soeben erschienen: »Leviathan« und »Schwarze Spiegel« auf Portugiesisch. Übersetzung: Mario Gomes.

24. November 2017
____

neuer Eintrag

muehle
»Mir fiel ebm uff, daß die Häuser, in den’n ich so im Laufe meines Lebms gewohnt habe, grundsätzlich 10=12 Jahre nachdem ich raus war, ›abgebrochn‹ wordn sind: zerbombt, demoliert, abgetragn – gleichsam, als solle meiner Erdntage Spur prinzip’jell verlöscht werdn – wunderliches Kismet.« (Arno Schmidt, Abend mit Godlrand)
Im Bild der Cordinger Mühlenhof (Foto von 1981).

9. Oktober 2017
____

Dachbodenfund

ahldenfenster
»Duft, rötlich Glanz, erschien glastafelig im Dachfenster; das Blut klimperte ferne Schlager (so aus der Jugend; wo man jung war; so Lauban).« (Das steinerne Herz)
Bei einer Renovierung wurde das Dachfenster aus dem von Schmidt beschriebenen Haus in Ahlden ausgebaut, und Schmidt-Leser brachten es nach Bargfeld. Hier träumt es auf dem Dachboden von »wo man jung war«.

4. Oktober 2017
____

Nobodaddys Kinder

russisch
Neuerscheinung: Die Trilogie »Nobodaddys Kinder« in russicher Sprache.

25. September 2017
____

Tag des offenen Denkmals am 10.9.2017

offenes
Am Sonntag, den 10.9.2017 ist Arno Schmidts Haus von 12 bis 17 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Auf dem Grundstück nebenan, im Haus der Stiftung, liegen seine Werke zum Lesen aus.

31. August 2017
____

Alice Schmidts Tagebuch aus den Jahren 1948/1949

foto48
Im Frühjahr 2018 erscheint das Tagebuch Alice Schmidts aus den Jahren 1948/1949: Die Flüchtlingsjahre in Cordingen bei Walsrode.

3. August 2017
____

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 nächste